CHI-DO
CHI-DO

Ein Ersuchen vorweg

Bei allen nun vorgestellten Übungen, Gedichten und Illustrationen besteht ein Copyright! Es sind somit geschützte Eigenwerke. Wer diese daher öffentlich verwenden möchte, braucht die ausdrückliche Genehmigung von Ludwig Szaga-Doktor (Übungen, Gedichte) und Mag. Silvia Degenhart (Illustrationen). Wir ersuchen Sie, werter Gast, diese rechtliche Sachlage zu respektieren.
Anmerkung: Die Übungen werden in entsprechenden CHI-DO-Workshops und GECO-Seminaren praktisch vorgeführt und im veröffentlichten CHI-DO-Buch einzusehen sein.



DIE EINTEILUNG DER CHI-DO-GEDICHTE

CHI-DO ist eine schöne Gedichte- und Reimsammlung, die in verschiedenen flexiblen Varianten ausgeführt werden kann.
SOLO = Nur Gedicht
DUO = Gedicht + Bewegung
TRIO = Gedicht + Bewegung + Musik/ Lied
PUMA = Gedicht + Massage (musisch-kreativ)
Nachfolgend sehen Sie eine praktische Auswahl zu den einzelnen Kategorien. Ergänzend sei bemerkt, dass natürlich ein "Upgrade oder Downgrade" der einzelnen Beispiele ebenfalls möglich ist.



CHIDO -Maskottchen

CHI-DO-Maskottchen 



SOLO - GEDICHT



BOBBY

Der Biber ist ein Nagetier.
Na klar, den Grund, den wissen wir.
Knabbert gerne Bäume an,
damit sein Bau entstehen kann.
II: Bobby ist anders, Bobby ist stolz.
Knabbert gern Torte, statt fades Holz.:II
Körner, Äpfel und Salat,
jeder Biber gerne hat.
Karotten, Grünes und ganz frisch,
liebt er sehr auf seinem Tisch.
II: Bobby ist anders, Boby ist stolz.
Knabbert gern Torte, statt fades Holz.:II
Schwimmen, tauchen, kühles Nass,
Biber lieben diesen Spaß.
Machen viel Bewegung gern,
damit sie ja nicht dicker werd'n.
II: Bobby ist anders, Boby ist stolz.
Knabbert gern Torte, statt fades Holz.:II




 

BOBBY

MÄUSCHEN

Mäuschen mal ins Freie kroch,
raus aus seinem Erdenloch.
II: Hatte riesengroßes Glück,
fand ein Monsterkäsestück. :II
Käse war dem Bauch zu schwer.
der zwicket nun das Mäuschen sehr.
II: Mäuschen hat nun großes Weh,
trinkt seit Tagen nur noch Tee.:II




 

Mäuschen

SCHILDKRÖTE

Kriecht am hellen Meeresstrand,
kräftig durch den nassen Sand,
II: langsam hin zum blauen Meer,
lieber dicker Schildkrötherr.:II
Tut sich mit dem Gehen schwer,
Panzer drückt die Schildkröt' sehr.
II: Und die Arme und die Beine
sind ihm leider viel zu kleine.:II
"Nur die Ruhe, ich bleib' heiter!
Kriech' zu meinem Bade weiter."
II: Und bald schwebt der gute Herr,
ganz vergnügt im frischen Meer.:II




 

Turtel

WIEHER

Es läuft einmal ein Pferd,
am Eise ganz verkehrt.
Macht noch "Muhh" dazu
und wiehert laut: "Juhuu!"
Steht nur auf zwei Hufen,
geschmückt mit Schlittschuhkufen.
Wie ein wilder Wirbelwind,
dreht es sich im Kreis geschwind.
Zeigt dann Saltos in der Luft,
"Bravo!" das Publikum jetzt ruft.
Staunend ich nun sage:
"Sowas gibt's nicht alle Tage."










 

WIEHER

KRABBE

Ich lieb' Wasser, klar und hell.
Krabble darin ziemlich schnell.
II: Kommt mir einer in die Quere,
pack' ich ihn mit meiner Schere.:II
Trag ihn kräftig von hier fort,
weg von meinem Wohnungsort.
II: Denn die Höhle ist mein Reich,
wo ich lebe wie ein Scheich.:II




 

Krabbe

KOLIBRI

In einem fernen Tropenland
ein bunter Vogel war bekannt.
Leuchtend grün war sein Gewand,
Kolibri hat man ihn dort genannt.
Glitzernd flog der Diamant
zu jedem schönen Blütenrand.
Dann schwebte er noch elegant
hinauf zum Himmel - und verschwand.




 

Kolibri

EULE - UHU

Huu! Huu! Huu!
Hör' mir einfach zu.
Wenn der Mond am Himmel steht,
Sterne ihr dann glitzern seht.
Huu! Huu! Huu!
Geb' ich keine Ruh.
Scharfe Augen, Superohren.
Nichts im Dunkeln bleibt verborgen.
Huu! Huu! Huu!
Im Wald da geht's dann zu.
Würmer, Schlangen und auch Maus.
Keiner kommt den Krallen aus.
Huu! Huu! Huu!
Fliege los im Nu.
Morgen, erst beim Sonnenlichte
ich mich dann zum Schlafe richte.
Huu! Huu! Huu!
Jetzt ist aber Ruh!
Huu! Huu! Huu!
Jetzt fallen mir die Augen zu!




 

Eule

Adler

Adler hoch am Himmel fliegt,
scharfes Auge runter blickt.
II: Adler, Adler, oh du Graus,
sieht da unten eine Maus.:II
Adler, Adler, stürzt herab,
Mäuschen entkommt den Krallen knapp.
II: In der Höhle sitzt es stumm,
Herzchen macht nun bumm, bumm, bumm.:II




 

Adler

FLOH

Es hüpft ein Floh aus Nirgendwo,
frisch und froh nach Sowieso.
Spielt dort in einer Wundershow,
in einem kleinen Zirkuszoo.
Springt dort hoch, fällt auf den Po,
das Publikum ruft laut: "Bravo!
Du bist klein, aber oho!"





 

Floh

MODEL

War einmal ein großer Bär,
war vom Fressen viel zu schwer.
Wollte gern ein Model sein,
ging ins Fitnessstudio rein.
Schwitzen, schwitzen und viel laufen.
Mit dem Speck am Bauche raufen.
II: Und beim Essen niemals satt!
Weil: Salat, Salat, Salat.:II
Wochen später war er dünn,
ging geschwächt zur Liebsten hin.
II: Sie konnt' ihn nur nach Hause schicken.
Liebte nur den großen Dicken.:II




 

Model

DUO - GEDICHT + BEWEGUNG



PFAUCHI

Beben, Beben und ein Krachen,
aus der Höhle kommt ein Drachen!
Aus dem Maul da seh’ ich’s rauchen!
Aus der Nase kommt ein Pfauchen!
Dann spuckt das Ungeheuer!
Feuer! Feuer! Feuer!





 

Pfauchi

STORCH

Horch! Horch! Horch!
Da klappert unser Storch.
Fühlt sich glücklich, fühlt sich reich,
fette Frösche sind am Teich.
Schnappt den Frosch mit seinem Schnabel,
das ist seine rote Gabel.
Schluckt den Dicken mit Genuss.
MMMM, das aber schmecken muss.




 

Storch

BÄR

Brim, bram, brumm.
Im Wald geht er herum.
Brim, bram, brum.
Liebt Honig von Summsumm.
Brim, bram, brum.
Im Kreis dreht er sich rum.
Brim, bram, brum.
Da klatscht das Publikum.
Brim, bram, brum.
Springt ins Aquarium.
Brim, bram, brum.
Die Fische staunen stumm.







 

Brim Bram Brumm

SCHLANGE

Schlange, Schlange,
zischt ganz lange.
Zähne zeigen.
Sich vorneigen.
Rasch aufstellen.
Dann vorschnellen.
Viel bewegen.
Sich hinlegen.
Schlange, Schlange.
Schläft nun lange.




 

SCHLANGE

PINGUIN

Ein Pinguin stets gut gelaunt
vor'm Eisberg steht und staunt.
"Muss da rauf und froh und munter
rutsch ich dann den Berg hinunter."
Mit großen Schritten,Stöhn und Schnauf,
stapfet er den Berg hinauf.
Und mit allerletzter Kraft
hat er es dann doch geschafft.
Steil da geht's hinunter, wui.
Atmet ein und ab geht's: Huiiii!
Platsch, er klatscht ins kalte Wasser,
krabbelt raus jetzt als ein Nasser.
Patschnass sind nun seine Socken.
Schüttelt sich bis er ganz trocken.




 

Pinguin

MIAU

Meine Katze, meine Katze.
Wache auf an deinem Platze.
II: Langes Gähnen und noch Strecken.
Müde Pfötchen schnell aufwecken.:II
Buckel machen, Säule biegen.
Ist noch müd' vom langen Liegen.
II: Krallen schärfen nach dem Traum.
Gleich am nächsten harten Baum.:II
Zunge lecket dann noch schnell,
dieses schöne weiche Fell.
II: Schleicht dann stolz aus ihrem Haus.
Nun ist unser Gedichtchen aus.:II




 

Miau

FROSCH

Ich glaub es kaum, ich glaub es kaum,
der Frosch der springt in meinem Raum.
Springet hin und springet her,
Fröschlein fällt das gar nicht schwer.
Ich glaub es kaum, ich glaub es kaum,
der Frosch macht einen Purzelbaum.
Purzelt hin und purzelt her,
Fröschlein fällt das gar nicht schwer.
Ich glaub es kaum, ich glaub es kaum,
er lieget am Rücken in diesem Raum.
Beinchen radeln hin und her,
ist dem Fröschchen gar nicht schwer.
Ich glaub es kaum, ich glaub es kaum,
jetzt wach' ich auf aus meinem Traum.






 

FROSCH

FLEDERMAUS

Schläft ganz fest in ihrem Haus,
unsr'e kleine Fledermaus.
II: Erst die Glocke in der Nacht
rufet leise: "Aufgewacht!" :II
Da! Ein Wackeln, dort ein Zucken.
Ärmchen zittern, Beinchen ruckeln.
II: Langsam aus der warmen Decke,
sich das Tierchen richtig strecke.:II
Noch ein Gähnen und Hatschii!
Näschen rubbeln wecket sie.
II: Endlich macht es Äuglein auf.
Mäuschen ist jetzt super drauf.:II




 

Fledermaus

TIKI TAKI

Der Zeiger der Uhr,
im Kreis dreht sich nur.
Stund' für Stund',
dreht er seine Rund.
Und im Inneren der großen Uhr,
macht es tiki taki nur.
Tiki taki, tiki taki,
höre ich es knaaa-cki.
Tiki taki, tiki taki,
höre ich es knaaacki.
Und zu einer ganz bestimmten Stund'-
Leute! Da geht es wirklich rund!
Kuckuck!Kuckuck!




 

Tikitaki

SONNE

Sonne, Sonne, Wolken, Regen.
Winde unsere Bäume bewegen.
II: Sonne, Sonne, wenn du lachst,
meinem Herzen wieder Freude machst.:II




 

Sonne

CORA

Gestern, Heute und das Morgen,
mach' mir deshalb keine Sorgen.
II: Denn im Herzen liegt die Kraft,
die im Leben alles schafft.:II




 

Cora

TRIO- GEDICHT+BEWEGUNG+LIED



QUAKQUAK

Quakquak schwimmt im kühlen Bach,
macht mit: "Quak! Quak!" ziemlich Krach.
II:Paddelt an den Uferrand.
Hüpft ins schöne grüne Land.:II
Trocknet Flügel ganz geschwind,
in dem warmen Sommerwind.
II:Wackelt kräftig mit dem Schwanz.
Dreht sich um im Wackeltanz.:II
Tanzt mit and'ren nun im Kreis,
sind dabei ja gar nicht leis'.
II:Wünschen allen schönen Tag,
lautstark mit dem: "Quak! Quak! Quak!":II




 

QUAKQUAK

SCHNECKE

Ich bin eine kleine Schnecke,
strecke mich zur Wolkendecke.
II: Schau' nach vor und zurück,
auch im Kreise, welch' ein Glück.:II
Heute ist ein schönes Wetter.
Suche frische grüne Blätter.
II: Schau' nach vor und zurück,
auch im Kreise welch' ein Glück.:II
Ach, ein Igel, oh du Graus!
Schnell zurück ins Schneckenhaus!
II: Nicht nach vor, nur zurück,
in mein Häuschen welch' ein Glück.:II




 

Schnecke

FRIDOLIN

Wo kriechst' hin, wo kriechst’ hin,
lieber kleiner Fridolin?
Kleiner Fridolin?
In dem dunklen Erdreich drin.
Gräbst voran, gräbst voran,
lieber kleiner Maulwurfmann.
Kleiner Maulwurfmann.
Wo kommst du denn schließlich an?
Endlich kommt sein Näschen raus.
Im Garten schaut es furchtbar aus.
II: Haufen hier, Haufen da,
wo Fridolin schon war.
Fridolin schon war.
Er gräbt weiter – ist doch klar.:II




 

Fridolin

KÄNGURUH

Bin ein kleines Känguruh.
Schau mir nur beim Springen zu.
II: Hopp, hipp, hopp, hipp.
Bin ein Super-Super-Typ.:II
Bin ein kluges Känguruh.
Trage nur die großen Schuh.
II: Hopp, hipp, hopp, hipp.
Bin ein Super-Super-Typ.:II
Bin ein müdes Känguruh.
Mir fallen gleich die Augen zu.
II: Hopp, hipp, hopp, mhipp.
Bin ein müder müder Typ.:II




 

Känguruh

STIER

Bin ein Stier. Bin ein Stier.
Bin ein großes wildes Tier.
Großes wildes Tier.
Und die Wut rumort in mir.
Wenn ich stampf', wenn ich schnaub,
wirbelt auf der ganze Staub.
Auf der ganze Staub.
Und das bunte Waldeslaub.
Ist's vorbei dann mit der Wut,
geht's dem Herzen wieder gut.
Bin ein Stier, bin ein Stier.
Bin ein liebes ruhiges Tier.
Liebes ruhiges Tier.
Mein Herz lächelt nun in mir.





 

Stier

LIBELLE

Libelle, Libelle, so schön bist nur du.
Ich sitze beim Wasser, schau' gerne dir zu.
Du hebst deine Flügel, so zierlich und fein.
Es leuchten die Farben im Sonnenschein.
Libelle, Libelle, schweb' rauf in dein Glück.
Grüß' mir noch die Sonne und komm' wieder z'rück.




 

Libelle

MEER

Viele Wellen sind am Meer.
Rauschen hin und wieder her.
II: Viele Fische schweben leise,
auf bekannte Art und Weise. :II
Eine Qualle tanzt ganz munter.
Einmal rauf und wieder runter.
II: Und dann taucht sie ganz ganz schnelle
in die nächste dunkle Höhle. :II
Ein Delfin im hohen Bogen.
Springet über Wasserwogen.
:II Platscht er auf im kühlen Nass,
hat er riesengroßen Spaß. :II
Eine Möwe noch zum Schluss,
schickt mir einen lieben Gruß.
II: Fliegt zur Sonne, die nun lacht
und mir auch viel Freude macht.:II




 

DELFIN

MUMA - GEDICHT + MUSISCHE MASSAGE



ICH BIN SUPER

Ich bin super! Ich bin super!
Ich und du. Ich und du.
Komm', wir spielen weiter.
Komm', wir spielen weiter.
Ich und du. Ich und du.




 

ICH BIN SUPER

WACHE AUF

Wache auf! Wache auf!
Denn: der Morgen ist schon da.
Morgen ist schon da.
Und die Sonne lacht mich an.
Wache auf! Wache auf!
Denn: der Morgen ist schon da.
Morgen ist schon da.
Und mein Herz, das lacht dich an.




 

SONNENRAD

NASHORN

Ist die Wut schon ziemlich groß,
stampf' ich los, stampf' ich los.
Renne dann, renne dann,
damit der Zorn vergehen kann.
Ist die Wut dann bald vorbei,
fühlt mein Herz sich wieder frei.
Freu' mich dann, freu' mich dann,
und mein Herz, das lacht mich an.





 

NASHORN

QUALLE

Qualle bist ein schönes Tier.
Lebst im blauen Meere hier.
II:Schwebest leicht und immer wieder
einmal hoch und wieder nieder.:II




 

QUALLE

WOLKEN BLITZ

II: Wolken, Blitz, Wolken, Blitz!
So ein Wetter ist ein Witz.:II
II: Und zum Schluss, das ist toll,
Hör' ich lauten Donnergroll.:II




 

Wolken Blitz