CHI-DO
Das Feuer entfachen

Das Feuer heben

Der Organismus schöpft seine Energie aus sehr vielen Quellen der individuellen Innen- und Außenwelt. Besonders beachtenwsert sind die richtige Atmung, vollwertige Ernährung, passenden Sinnesreize, der bedürfnisgerechte Wechsel von muskulärer Anspannung und Entspannung, aber auch die Einhaltung biologischer Rhythmen (z.B. Entspannung, Schlaf). Auf der mental-emotionalen Seite nähren positive Gedanken und Gefühle unsere Vitalkraft. Lebensfreude und Humor sind wahre Lebenselixiere, die Liebe beflügelt auf besonders eindrucksvolle Weise. Aus den unzähligen Angeboten der Pädagogischen Energetik zur Energetisierung von Geist und Körper wählen wir hier einige wenige aus, die jeder nach dem Lesen auch wirklich sofort umsetzen kann.




 

Das innere Feuer entfachen

Energiebrille

Die Energiebrille gehört zu meinen Lieblingsübungen in der täglichen Praxis der pädagogischen Energetik. Sie ist sehr einfach von jedem anwendbar, hat aber ein breites Wirkungssspektrum bei geringstem Zeitaufwand.
Mit ihr sind erstaunliche Erfolge sofort nach der Durchführung bemerkbar: Die geistige Fitness ist verbessert, der Lernstoff wird besser behalten und auch verstanden, die Genauigkeit des Arbeitens und die Verbesserung des Schriftbildes lassen sich deutlich wahrnehmen. Durch die Stimulierung der speziellen Fingerkuppenpunkte (KS9) wird der Kreislauf und das Großhirn angeregt.
Kurz zur Handhabung: Die "Brille" wird frontal vor den Augen gehalten sodass sie scharf gesehen wird. Nun verfolgt man nur mit den Augen etwa eine halbe Minute die Achterform des Brillenrandes. Gleichzeitig werden Mittelfinger- und Daumenkuppe der jeweiligen Hand fest zusammengepresst. Für Energetikprofis noch ein Zusatztipp: Während der Übung die Zungenspitze hinter die oberen Schneidezähne auf den Gaumen legen (diese "Elsterbrücke" genannte Stellung schließt den kleinen Energiekreislauf KG-LG).




 

Luichis Brille

Ohrmassage

Die Ohr(rand)massage ist eine effektive und einfache Methode den Körper zu stimulieren. Bereits die alten Hochkulturen z.B. Chinesen haben vor einigen tausend Jahren diese aktivierende Massage benützt. Heute ist bekannt, dass sich die Wirkung durch die Ohrreflexologie (embryonale Keimblattentwicklung; Somatotopie) und durch die Energiepunkte am Ohr erklären lassen.



Fingeraktivierung

Fingerbewegungen 



Gehirnanregung

Sie haben sicher schon öfter bemerkt (und es vielleicht als störend empfunden), dass Kinder während des Unterrichtes immer wieder mit einem Utensil zwischen den Fingern herumspielen. Dies machen sie meistens völlig intuitiv und unbewusst und können sich damit besser konzentrieren. Neurowissenschaftliche Begründung: Die Aktivierung der Finger und die Feinmotorik stimulieren die Großhirnrinde und fördern damit die bessere Hirndurchblutung.



Verdauungsmassage

Die Verdauungsmassage bewährt sich vor allem nach dem Mittagessen, wenn Kinder in der Lernzeit (ganztägige Schulform!) mobilisiert werden sollen. Dabei wird die seitliche Brustpartie kräftig ausgeklopft - danach beruhigend ausgestrichen. Der Vorgang wird beidseitig ausgeführt.
Wirkung: Durch die Klopfung werden einerseits die wichtigen Meridiane von Leber und Gallenblase, andererseits auch die Lunge reflektorisch stimuliert.



Vergiss das Wasser nicht!

Wasser auch während des Unterrichtes trinken! Diese Empfehlung kann man nicht oft genug wiederholen. Wenn nicht ausreichend getrunken wird, verdickt sich das Blut und der Sauerstofftransport zu den Gehirnzellen ist verschlechtert. Die Folgen: Konzentrationsmangel, Müdigkeit, Fehlerhäufigkeit. Außerdem können Stoffwechselschlacken nicht so effizient ausgeschwemmt werden. Nebenbei bemerkt: Es sollte im Unterricht nur Wasser erlaubt sein, da andere Getränke oft gesüßt sind und nach einer kurzen Zeit einen ermüdende Effekt (durch Abfall des Blutzuckers) provozieren.




 

Wasser ist ein Lebenselixier

Ein Apfel während der Stunde

Das Kauen von Kaugummi wäre zwar nachweislich idealer für die verbesserte Durchblutung des Gehirns (immerhin um bis zu 25%), doch ist er meistens per Schulordnung ins Abseits gedrängt worden. Der Apfel ist hier meine persönliche Alternative. Neben dem ernährungsspezifischen Vorteilen als Vitamin- und Nährstoffdepot soll sein Wassergehalt und der natürliche Fruchtzucker erwähnt werden. Glucose (also Traubenzucker) ist ja der wichtigste Energieleiferant des Gehirns und wird durch Abspaltung aus dem Fruchtzucker des Apfels langsam (!) ins Blut absorbiert. Dies ist deshalb so wichtig, weil etwa purer (Trauben-)Zucker oder reichlich Süßes auf nüchternen Magen eine zu starke Reaktion der Bauchspeicheldrüse hervorrufen würde. Das ausgeschüttete Hormon Insulin würde den Blutzucker zu rasch senken und der Betroffene käme sehr leicht in eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) mit ihren bekannten Folgen: Heißhunger auf Süßes, Konzentrationsmangel, Unruhe und Aggressivität, Übelkeit.




 

Der Apfel als Energieträger