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Praktische Inhalte


LEHRGANG & SEMINAR "KÖRPERSPRACHE DER KINDER"

LEHRGANG & SEMINAR

"SIGNS" - GANZHEITLICHE SIGNALSPRACHE DER KINDER"
Verhaltenskreativitäten aus neurowissenschaftlicher Sicht

"Wer die non-verbalen Kindersignale richtig versteht, baut eine wertvolle Brücke zum DU."

Inhalt

A.THEORETISCHE GRUNDLAGEN
Verhaltenskreativität - oder doch nicht?
Tagtäglich fordern wir Kinder auf gewisse "Verhaltenskreativitäten" zu unterlassen: "Gib das aus der Hand!" "Setze dich ordentlich hin." "Schaukle nicht." "Starre nicht aus dem Fenster." "Sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir spreche!" u.v.m. Was uns bei gezielter Beobachtung auffällt, ist die Tatsache, dass 1. diese Körpersprache von Kindern unbewusst/ intuitiv und 2. immer wieder (hartnäckig) ausgeführt wird. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus Neurowissenschaft, Verhaltenspsychologie, Body-Mind Medizin, Reflexologie, u.a., liefern uns nun konkrete Hinweise darauf, dass diese Verhaltensmuster authentisch, normal (!) und wichtige Ressourcen des Organismus sind, sich selbst immer wieder in die psycho-physische Balance zu bringen. Daher ist es ratsam - möchte man einen sonst drohenden Dauerstress (Leistungseinbußen!) für die Betroffenen vermeiden - diese non-verbalen Körpersignale als willkommene Botschaft über konkrete Bedürfnisse von Geist und Körper zu beachten.

Ziel
Ziel dieses Seminares/ Lehrganges ist es, neben den schon bekannten Body-Talkinginhalten (s. vorherige Übersicht), vor allem solche speziellen Körperinformationen der Kinder zu vermitteln, die besonders häufig vorkommen und deren tiefere Bedeutungen nicht/kaum bekannt sind. Durch diese Einsichten erfahren wir einen wertvollen Zugang zur erwünschten positiven ganzheitlichen Kommunikation und sozialen Kompetenz (Empathiesteigerung). Was früher Störung war, wird plötzlich klar und bedeutungsvoll.

"Die Körpersprache ist der Spiegel aktueller Bedürfnisse."

B. PRAKTISCHE ANSCHAUUNGSBEISPIELE
Praktische Beispiele der kindlichen Körpersprache: Ursachen & Bedeutung (Auswahl)
Kopfbereich:
Zupfen am Ohr(läppchen)
Berühren von Kinn
Berühren der Stirn
Nacken/ Hinterkopf berühren
entspannter herabhängender Unterkiefer/ offener Mund
Blick starr
Blick beim Gespräch abwenden
durch die Haare fahren
seitliche Neigung des Kopfes
an einem Schreibgerät lutschen
Oberkörper:
Eingesunkener Brustbereich
sich plötzlich vor oder zurück neigen
Arme:
gekreuzt
mit der Faust auf eine Fläche schlagen
bestimmte Finger berühren
etwas zwischen den Fingern bewegen
mit den Fingern auf den Tisch trommeln
Beine:
gekreuzt beim Sitzen oder Stehen
sitzen auf den Unterschenkeln/ Yogastellung
Ganzer Körper:
Schaukeln
Unruhiges Sitzen


GANZHEITLICHE KÖRPERSPRACHE

„Die Körpersprache ist das Gewand der Seele.“ L. Szaga-Doktor

THEORETISCHE GRUNDLAGEN
Begriffsklärung - Unterscheidungen
Körpersprache im herkömmlichen Sinn (Body Talking)
Ganzheitliche Körpersprache im GECO – sinnvolle Ergänzungen & Novationen
Bedeutung für das ICH & DU

PRAKTISCHE GRUNDLAGEN
Praxisrelevante Basics der herkömmlichen Körpersprache: Verstehen & aktiv nützen
Gestik, Mimik & Co.
Offene vs. verschlossene Körpersprache
Zustimmung vs. Ablehnung
Präsenz & Wirkung
Charisma - Ausstrahlung
Raumanspruch – Distanzbedürfnis
Körperhaltung in Konflikt- & Konfrontationssituationen
Aggressionshaltungen
Empathische Körpersprache
Kongruenz vs. Inkongruenz
Aus- & Eindruck (Extro vs. Intro)
Halt & Verhalten
Die Ergänzungen im GECO
Die energetische Körpersprache – naturwissenschaftliche/ neurobiologische Ursachen der energetischen Disbalance/ des veränderten Verhaltens und Ausdrucks
Die Metapherkörpersprache in (musisch-)kreativer Umsetzung
Hidden Sense: Der versteckte/ mehrdeutige Sinn im Gesagten





 

Körpersignale

Praktische Fallbeispiele

Verhaltenskreativ? Oder doch nicht?
Immer wieder fallen uns Kinder auf, die sich "merkwürdig" verhalten. Dabei sind viele der "Verhaltenskreativitäten" sinnvolle non-verbale Signale die der ganzheitlichen Balancefindung dienen. Aus den zahlreichen Alltagssituationen seien einige wenige hier aufgezeigt.
"Sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir spreche!" Eine Lehrperson maßregelt ein Kind und ist erbost darüber, dass das Kind ihr gegenüber auf eine Frage mit einem ausweichenden Blick reagiert. Warum ist dies keine böse Absicht des Kindes sondern ein mental unerlässlicher Prozess?
"Schlaf nicht sondern pass gefälligst auf!" Das Mädchen hatte kurz geistig abwesend aus dem Fenster geblickt. Der Blick war "leer", der Mund leicht geöffnet. Welche sinnvollen gehirnphysiologischen Informationen lieferte dieses Verhalten an Sie?
"Schau auf deine Arbeit!" Während einer Schularbeit hatte ein Bub seinen Blick in den Klassenraum gerichtet. Warum ist das nötig?
"Sei nicht so nervös. Gib das Ding endlich aus der Hand und pass auf!" Warum ist das Hantieren mit einem Gegenstand zwischen den Fingern kognitiv nützlich?
"Lümmle nicht schon wieder. Setzt dich ordentlich hin." Welche zwei Informationen sind bereits in diesen beiden Sätzen verpackt?
"Bleib endlich ruhig sitzen! Und höre auf zu schaukeln!" Welche sinnvolle Botschaften vermittelten uns diese beiden Verhaltensweisen des Kindes?
"Schreib doch ruhig weiter." Die Lehrperson steht neben dem Kind und blickt ihm von hinten über die Schulter. Warum ist das ein Stressor für viele Kinder?





Deeskalierende Körpersprache

Von der Mitte zur Vermittlung
"Wenn ich sinnvoll ver-MITTE-ln will, bedarf es meiner Mitte."
Ein Konflikt bzw. eine Problemsituation ist eine Chance zur Verbesserung der eigenen und sozialen Kompetenz.
Ich bin wichtig! Dies ist die Prämisse der Körpersprache. Daher gilt es vorerst seine eigene Balance zu (er)halten.
Im Kurs lernen Sie wie das effizient und rasch geht. Dazu zählen u.a.:
Grounding, Baum, Lok, Nashorn, Kopfthermo, Solar, DZM-Knospe, Stopp, Raus, usw.
Du bist richtig!
"Jedes Verhalten ist Spiegel der aktuellen Bedürfnisse."
Oft reicht es schon von meiner Bewertung in die neutrale/ dislozierte Betrachtung/ Beobachtung zu gehen = emotional-mentalen Abstand zu bekommen.
"Wenn ich mich betreffen lasse, darf ich noch an mir arbeiten."
Dann ist es Zeit, sich die Frage zu stellen, was aktuell die wichtigste Bedürfnisinformation in der Situation ist. Was braucht der/ die Betroffene im Hier und Jetzt? Was ist wirklich notwendig?
Vermeide dabei eine herausfordernde Dominanzhaltung. Gib der neutral-einladenden Körpersprache den Vorzug.
Weg von der Konfrontation zur Angularstellung und zu öffnenden/ einladenden Gesten.Vermittle dem anderen das Gefühl, dass er eine Entscheidungsfreiheit/ Wahl zum Positiven hat.
Mit Einfluss statt mit Macht agieren.






Aggressionsabbau

Praktische Übungen zum non-verbalen Aggressionsabbau bzw. Aggressionsprävention
Baum, Tiger, Wushu, Lok, Nashorn, Kopfthermo, Zitronenpresse, Wolken Blitz, DZM-Knospe, u.a.



Kursskriptum

bodytalkingkorr.doc [77 KB]